Photovoltaik Strom verkaufen


Wer eine Photovoltaikanlage am Dach hat oder noch überlegt, sich eine PV-Anlage anzuschaffen, bedenkt neben der Eigennutzung, den Strom auch mittels Einspeisung ins lokale Stromnetz zu verkaufen.

Nutzungsmöglichkeiten von Solarstrom – Stromkunde und Anlagenbetreiber

  • Anlagenbetreiber für den Eigenbedarf - 100%iger Eigenverbrauch - Strom muss dann verwendet werden, wenn er erzeugt wird. Also sollte die Solaranlage immer den Ertrag an Solarstrom liefern, der gerade benötigt wird. Bei der Montage der Solarmodule wird daher darauf geachtet, dass die Zellen den meisten Strom erzeugen, wenn der Verbrauch am höchsten ist. Als Inselbetrieb kann man zum Beispiel eine Berghütte bezeichnen.
  • Anlagenbetreiber für den Inselbetrieb inkl. Speichern der erzielten kWh in Batterien
    Alternativ gibt es die Möglichkeit, den Strom in speziellen Batterien zu speichern, wobei es hier unterschiedliche Qualitäten und unterschiedliche Preise gibt. Auch wenn je nach Qualität die Anschaffung gewisse Kosten mit sich bringt, so fallen bei Batterien als Stromspeicher kaum Wartungskosten an.
  • Anlagenbetreiber für Teileinspeisung, Überschusseinspeisung
    Die Einspeisung der nicht benötigten Solarenergie ins lokale Stromnetz ermöglicht, die Amortisationszeit zu senken und sogar eine Rendite zu erzielen.
    In Zeiten, in denen zu wenig Solarenergie erzeugt wird, wird der Strombezug über das öffentliche Stromnetz gedeckt, und der Einspeiser wird wieder zum Stromkunden.
  • Anlagenbetreiber für Volleinspeisung
    Wird der gesamte erzeugte Ökostrom verkauft, spricht man von Volleinspeisung. Dies zahlt sich für Anlagenbetreiber ab einer gewissen Anlagengröße und einer signifikant erwirtschafteten Strommenge aus.

Direktvermarktung an EVUs (Energieversorgungsunternehmen)

Im Rahmen der Einspeisung ins Stromnetz spricht man von Direktvermarktung von Solarstrom. In Österreich gibt es zahlreiche mögliche Abnehmer von Ökostrom.

Zur Abnahme verpflichtet ist einzig die OeMAG, die Abwicklungsstelle für Ökostrom AG. Der Abnahmepreis der OeMAG wird quartalsweise vom Börsepreis vorgegeben. Andere Stromabnehmer zahlen meist höhere Abnahmepreise und bieten somit einen wirtschaftlich interessanteren Einspeisetarif. Diese Energieeinspeiseunternehmen in Österreich haben jedoch freie Wahl, einen Abnahmevertrag mit Ihnen abzuschließen. Die meisten Energieeinspeiseunternehmer nehmen den überschüssigen Strom nur ab, wenn Sie auch den Strom von diesem Versorger beziehen.

  • Zu erwartender Jahresertrag
    Ihr Spezialist im Bereich Photovoltaikanlagen berechnet anhand Ihrer Postleitzahl und nach einer Vorortbesichtigung den zu erwartenden Jahresertrag. Auf Basis dieser Berechnung lässt sich die Anzahl an möglichen Energieabnehmern für den Strom Ihrer Photovoltaikanlage eingrenzen.
  • Informieren Sie sich bei mehreren Energieversorgungsanbietern
    Beim Ökostrom gibt es zahlreiche Unternehmen, die, je nach Größe Ihrer Anlage, an der Abnahme interessiert sind.
  • Österreichweite Anbieter versus lokale Anbieter von Strom
    Gibt es in Ihrer Umgebung lokale Anbieter? Vergleichen Sie deren Bedingungen mit jenen von österreichweiten Anbietern und Abnehmern von Solarstrom.
  • Vergleichen der Abnahmepreise und Einspeisetarife
    Je nach angebotenem Vertrag können Ihnen unterschiedliche Abnahmepreise angeboten werden.
  • Vergleichen der Grundgebühren
    Wie hoch ist die Grundgebühr, wenn Sie den Strom auch von Anbietern zu beziehen gedenken?
  • Vergleichen der möglichen Schwankung der Abnahmepreise (Fixpreis versus volatilen Preis)
    Manche Abnehmer bieten über eine gewisse Vertragsdauer fixierte Preise pro Kilowattstunde an, andere Verträge können einen schwankenden Abnahmepreis pro Kilowattstunde vereinbaren, der sich am Marktpreis orientiert.
    Gut zu wissen: Wenn Sie einen schwankenden Abnahmepreis vereinbaren, so stellen Sie sicher, dass die Schwankung auch bei Ihrem Strombezug vom Anbieter festgesetzt ist.
  • Ggf. Wechsel des Stromanbieters, um den überschüssigen Strom zu verkaufen
    Wenn Ihr aktueller Stromanbieter keine interessante Einspeisevergütung oder nur eine überhöhte Grundgebühr anbieten kann, so nutzen Sie den Zeitpunkt zum Wechsel zu einem für Sie profitableren Ökostromanbieter.

Zusätzlich beachten Sie bitte, dass je nach Prozentsatz der Einspeisung und dem Nutzen des erzeugten Stroms (Privatbereich oder Unternehmen) die Kosten der PV-Anlagen steuerlich unterschiedlich zu betrachten sind.

Gerne beraten wir von raymann kraft der sonne bei der Wahl des Energieeinspeiseunternehmens zur erfolgreichen Direktvermarktung Ihres Solarstroms. Kontaktieren Sie uns hier!